Nach den neuen Regelungen der Landesregierung vom 2. Mai hat der Ältestenkreis der Petrusgemeinde am 4. Mai 2020 getagt und die Lage neu bewertet. Wir werden wieder öffentliche Gottesdienste um 10Uhr in der Petruskirche feiern!

Dabei orientieren wir uns am Schutzkonzept der Landeskirche, das etwas strengere Richtlinien bietet als die Vorgabe der Landesregierung:

  • Freigegebene Sitzplätze in der Petruskirche werden markiert, damit ein Abstand von 2m gewährleistet ist. Menschen, die in einem Haushalt leben, dürfen natürlich zusammensitzen. Der Abstand muss auch beim Betreten und Verlassen der Kirche beibehalten werden. Bei diesen Rahmenbedingungen können bis zu 36 Personen zum Gottesdienst kommen.
  • Wir bitten, vor dem Eingang in die Kirche die Hände zu desinfizieren, und empfehlen das Tragen einer Nase-Mund-Maske.
  • Auf Gesang müssen wir leider verzichten, wir werden stattdessen den Liedern gedanklich folgen. Abendmahl findet bis auf Weiteres nicht statt.
  • Der Gottesdienst wird auf ca. 30 Minuten verkürzt, um die Verweildauer in der Kirche zu reduzieren.
  • Wer Erkältungssymptome zeigt oder in den letzten 14 Tagen Kontakt zu Corona-Kranken hatte, darf den Gottesdienst nicht besuchen.
  • Kindergottesdienst findet nach der Empfehlung der EKD nicht statt. Kinder dürfen aber natürlich mit Ihren Eltern am Gottesdienst teilnehmen. Dabei ist darauf zu achten, dass sie sich nicht frei im Gottesdienstraum bewegen können. Empore und Kinderraum sind gesperrt.
  • Bitte beachten Sie die Hinweise der Kirchenältesten, die den Ordnungsdienst übernehmen.

Wir bitten besonders gefährdete Menschen aus Risikogruppen, den Gottesdienst weiterhin nur online zu verfolgen. Die Gottesdienste werden jeweils am Sonntag aufgenommen und zeitnah auf unserem Youtube-Kanal veröffentlicht (siehe www.ekstei.de).

Es ist traurig, dass uns diese Maßnahmen vieles nehmen, was für uns ein wichtiger Teil des Gottesdienstes ist. Dennoch stehen wir zu den vorsichtigen Richtlinien der Landeskirche und wollen unserer Verantwortung nachkommen. Das Zentralste des Gottesdienstes ist die Begegnung mit Gott. Martin Luther hat 1544 das Gottesdienstgeschehen so zusammengefasst:

Im Gottesdienst solle „nichts anderes geschehen, als dass unser lieber Herr mit uns rede durch sein heiliges Wort und wir wiederum ihm antworten in Gebet und Lobgesang“.

Konzentrieren wir uns darauf (und machen den Lobgesang im Herzen), so steht einem gesegneten Gottesdienst auch mit Schutzmaske und Abstand nichts im Wege.

Ihr Pfr. Dr. Dirk Kellner